74. ZAT – Damen

Damenkonkurrenz spielt um den Cup der Sparkasse Zollernalb

In einem sensationell besetzten Teilnehmerfeld hat sich Lena Ruppert (55 Dt. Rangliste) beim 74. Zollern-Alb-Turnier gegen Mia Mack (DTB 141) durchgesetzt 

Bereits ab Rang 221 der deutschen Rangliste mussten sich die Teilnehmerinnen durch die Qualifikation kämpfen, um überhaupt einen Platz im Hauptfeld des Traditionsturniers zu ergattern. Folglich kam es bereits hier zur Freude der Zuschauer zu einigen hochklassigen, spannenden Partien. 

In der ersten Runde des Hauptfelds kam es dann auch schon zu ersten Überraschungen. Die Nummer 1 der Setzliste, Karin Kennel vom TC Bernhausen, (DTB 35), die mit aufsteigender Tendenz in der Weltrangliste auf Position 512 geführt wird, musste in 2 Sätzen gegen Alyssa Richter (TC Raschke Taufkirchen) die Segel streichen. Auch von der Qualifikantin Pia Schwarz, TC BW Villingen, kam bereits ein erstes Ausrufezeichen: Sie setzte sich im Match-Tie- Break knapp gegen die Nummer 7 der Setzliste, Anne Knüttel (TC BW Würzburg, DTB 71) durch. 

Im Achtelfinale musste dann die zweifache Siegerin des Turniers, Ana Maria Linsenbolz vom TV Reutlingen, immerhin auf Rang 93 der deutschen Rangliste geführt, früh die Überlegenheit von Lena Ruppert (DTB 55) anerkennen. Die Münchnerin traf dann im Viertelfinale auf Marisa Schmidt, SC Karlsruhe, und setzte sich deutlich mit 6:1, 6:3 durch. Im Halbfinale traf sie auf Jana Vanik (86 DTB, TC Memmingen), die in einem 3-stündigen Kampf im Achtelfinale die Nummer 3 der Setzliste, Julia Rennert vom Marienburger SC (DTB 68), im Match-Tie-Break niedergerungen hatte und danach noch Meggie Raidt vom TA VFL Sindelfingen ausschaltete. Vanik war die Anstrengung des vorherigen Turniertags deutlich anzumerken und so gelang Ruppert mit 6:0/6:1 ein schneller Finaleinzug. 

In der unteren Hälfte gelang Pia Schwarz im Viertelfinale eine weitere Überraschung, als sie in einer spannenden Partie die Braunschweigerin Alice Violet, Nummer 4 der Setzliste und Rang 66 der deutschen Rangliste, mit einer starken Leistung besiegte. Sie traf im Halbfinale auf Mia Mack vom TK Bietigheim, einer der großen deutschen Nachwuchshoffnungen, die in den letzten Wochen für viel Furore gesorgt hat. Mack hatte im Viertelfinale von der Aufgabe der Nummer 2 des Turniers, Steffi Bachofer (TV Bernhausen), profitiert und zeigte nun ihr ganzes Können. Deutlich wies sie Schwarz, die dem harten Vortag Tribut zollen musste, mit 6:3/6:1 in ihre Schranken. 

Im Finale war beiden Spielerinnen die Nervosität deutlich anzumerken. Dann zog Ruppert an und entschied den ersten Satz mit 6:2 für sich. Mack bäumte sich anfangs des zweiten Satzes nochmals auf und ging mit 3:2 in Führung, doch letztlich setzte sich die größere Erfahrung von Ruppert durch. Sie gewann den zweiten Satz mit 6:3 und konnte so den Cup der Sparkasse Zollernalb erstmals verdient in den Händen halten. 

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