73. Zollern-Alb-Turnier

Herrenkonkurrenz kämpfte um den CompData–Cup

Sonntag, den 01 September 2019

Der Sieger des 73. Zollern-Alb-Turniers heißt erstmals Olexiy Kolisnyk vom TC Ringsheim. Er siegte im Finale gegen Marlon Vankan vom TC Landau, der im zweiten Satz verletzt aufgeben musste.

Die ersten Überraschungen im gut besetzten Feld gab es bereits in der ersten Runde, als der an Nummer 2 gesetzte Niko Walterscheid-Tukic vom Marienburger SC gegen den Reutlinger Christian Wedel die Segel streichen musste. Auch Florian Fallert (TV Reutlingen, die Nr. 3 der Setzliste) musste sich Dustin Werner im Match-Tie-Break geschlagen geben; Noah Thurner, (Nr. 4), verlor dagegen glatt gegen den Ukrainer Olexiy Kolisnyk.

Auch in den Achtelfinals ging das Favoritensterben weiter: Charly Zick (Luitpoldpark München, Nr. 5) verlor klar gegen den Hiltruper Philipp Dittmer und Dennis Dragomirov (Schießgraben Augsburg, Nr. 8) musste sich im Match-Tiebreak dem Qualifikanten Adrian Kohler geschlagen geben. 

Im Viertelfinale gab es einerseits erwartete Siege von Marlon Vankan (TC Landau, gesetzt an 6) und Olexiy Kolisnyk, aber auch eine Überraschung durch Adrian Kohler, der sich gegen Jimmy Yang (TC Leonberg) glatt durchsetzen konnte. Das bisherige Highlight des Turniers war die packende Partie zwischen dem Topgesetzten Rene Schulte und dem Reutlinger Nico Hornitschek, gesetzt an Nr. 7. Erst im Match-Tiebreak konnte sich der leicht angeschlagene Favorit mit 11:9 durchsetzen.

    Die Halbfinals wurden leider immer wieder von Zwangs-Regenpausen unterbrochen. Nach großem Kampf musste sich Schulte dann Kolisnyk knapp im Match Tie-Break geschlagen geben. Leichteres Spiel hatte Vankan, der deutlich gegen Kohler gewann.

Ins Finale fand zunächst Kolisnyk deutlich besser und ging schnell in Führung. Erst gegen Ende des ersten Satzes konnte Vankan zu seinem variablen Spiel finden und den Ukrainer mehr und mehr unter Druck setzen. Dieser konterte jedoch mit seinem schnellen, druckvollen Hochrisikospiel und konnte den ersten Satz für sich entschieden. Leider musste Marlon Vankan dann zu Beginn des zweiten Satzes verletzungsbedingt aufgeben und so fand das Finale ein plötzliches Ende. Glücklich und zufrieden hielt also Olexiy Kolisnyk den Siegerscheck der Firma CompData in den Händen.

Damenkonkurrenz kämpfte um den Cup der Sparkasse Zollernalb

Sonntag, den 01 September 2019

Im ursprünglich hochklassig besetzten, dann aber stark dezimierten Damenfeld des 73. Zollern-Alb-Turniers hat sich die Münchnerin Anja Wildgruber (67 Dt. Rangliste) gegen Steffi Bachofer vom TC Bernhausen (DTB 33) durchgesetzt.

Während es am ersten Turniertag noch keine Überraschungen gab, waren die Achtelfinals geprägt von kurzfristigen Absagen, leider auch einiger topgesetzter Spielerinnen. In den verbliebenen drei Partien konnten sich erwartungsgemäß die Favoritinnen Sophie Zehender (TA VFL Sindelfingen, Nr. 7 der Setzliste) und Anja Wildgruber (MTTC Iphitos München, Nr. 4) deutlich durchsetzen. In einem spannenden Spiel musste dagegen Christine Schiml (TSV Altenfurt, Nr. 8) gegen Vanessa Langes (TV Reutlingen) die Segel streichen. Langes zeigte großes Durchhaltevermögen und rang im anschließenden Viertelfinale – erneut im Match-Tie-Break – auch noch Lisa Brinkmann nieder.

Entkräftet traf sie nun im Halbfinale auf Wildgruber, die sich im Viertelfinale klar gegen Zehender durchgesetzt hatte, und sie nun mit 6:1/6:1 deutlich in ihre Schranken wies. 

In der oberen Hälfte hatte sich die Topgesetzte Steffi Bachofer (TC Bernhausen) durch einen Sieg gegen Jacobea Junger ins Halbfinale gespielt. Dort wartete Verena Gantschnig vom GW Luitpoldpark München, die im Viertelfinale die Sindelfingerin Meggie Raidt niedergerungen hatte. In einem spannenden Duell konnte sich Bachofer mit 7:6/6:3 durchsetzen.

Im Finale gelang Bachofer ein guter Start, sie ging schnell mit 3:0 in Führung. Dann fand Wildgruber immer besser ins Spiel und schaffte es, Bachofer mit langen, druckvollen Bällen unter Druck zu setzen. Sie konnte den ersten Satz noch drehen und mit 6:4 für sich entscheiden. Auch im zweiten Satz gelang es dann Bachofer nicht, ihre Fehlerzahl zu reduzieren und so ging der Siegerscheck der Sparkasse Zollernalb zum ersten Mal verdient an Anja Wildgruber.

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